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    <title>Blog-Couch (Mission Heiliger Strohsack)</title>
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    <description>Mission Heiliger Strohsack</description>
    <dc:publisher>Me666i</dc:publisher>
    <dc:creator>Me666i</dc:creator>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/Me666i/images/icon.jpg">
    <title>Blog-Couch</title>
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    <title>Ein weiterer Versuch</title>
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    <description>Das Ende der Blog-Zeit.</description>
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    <title>Impressionen: Les morfalous</title>
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    <description>&quot;J&apos;étais l&apos;homme le plus riche du monde et l&apos;or m&apos;a ruiné.&quot;&lt;br /&gt;
(&quot;Ich war der reichste Mann der Welt, aber das Gold hat mich ruiniert.&quot;)
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;-- Blaise Cendrare&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Zitat am Ende von &lt;i&gt;Les morfalous&lt;/i&gt; (Die Glorreichen).&lt;br /&gt;
Mit: Jean-Paul Belmondo.&lt;/p&gt;</description>
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    <title>Hass (Abneigung)</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Heute ist einer dieser Tage, an denen mir so manches &lt;b&gt;aufstößt&lt;/b&gt;. Immer wieder sind es die gleichen Dinge, die mir nicht &lt;b&gt;schmecken&lt;/b&gt;. Verfluchen wollen würde ich so manchen. Letztlich ist&apos;s mir aber doch einerlei, da jeder sein Leben lebt (und wer heute nicht merkt, dass er morgen immer noch &lt;b&gt;un(v)erträglich&lt;/b&gt; ist, dem wünsche ich schon jetzt alles Gute).&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Me666i</dc:creator>
    
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    <title>Teil 4</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Eigentlich nicht erwähnenswert, und irgendwie auch nichts, auf das du stolz sein darfst - doch du verlierst ein sterbens Wörtchen darüber... darüber, dass du nunmehr die vierte Nacht in Folge &quot;zum Tag gemacht&quot; hast, und dir am besten gar nicht erst hättest vornehmen sollen, auch dieser Nacht Ruhe im Dunkeln anzutreten. Mit diesem Morgen hast du die Spitze des Eisbergs erreicht, denkst du zu wissen. Die anderen drei Nächte lagst du um diese Zeit nämlich schon seit wenigen Minuten im Bett, im Moment aber fürchtest du, dass du noch ein wenig Musik hören wirst - hast du doch just in diesem Augenblick nicht weniger Verlangen nach dieser, als sonst auch. Mit viel Glück erwachst du zur Mittagszeit, vielleicht aber auch erst, wenn der Bundesliga-Samstag beginnt. Vielleicht aber verschläfst du diesen, ebenso wie du es am Freitagabend schafftest, das Freitag-Spiel mit einem Nickerchen zu umschließen. Gute &quot;Nacht&quot;.&lt;/p&gt;</description>
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    <dc:date>2008-03-29T05:01:00Z</dc:date>
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    <title>Zurück in die 80er</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;So eine Zeitreise fänd ich richtig toll. Sowohl in die Zukunft als auch in die Vergangenheit dürfte es gehen; letztere interessiert mich zurzeit allerdings ein wenig mehr (wohl auch, weil von der Zukunft noch geträumt werden darf - die Vergangenheit hingegen stellt ein abgeschlossenes Kapitel dar).&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Vor allem würde mich interessieren, ob ich vor 20-25 Jahren die Musik der Bangles auch so toll gefunden hätte. Womöglich hätte ich Ende der 80er gar Tränen verflossen, als Frau Hoffs die Gruppe verließ. Gleiches träfe auch auf Die Ärzte zu. Und ob ich gleich das Ende zweier Bands verkraftet hätte - ich weiß es nicht. Auch frage ich mich, ob ich Michael Myers und Freddy Krueger damals ebenso toll gefunden hätte. Es muss schließlich beachtet werden, dass die Welt vor zwei Jahrzehnten ein wenig anders aussah: kein Internet, kein Mobiltelefon, teure Hobbies wie der Commodore 64 oder ein CD-Player. Auch stelle ich mir das Beschaffen der Lieblingsmusik als DDR-Bürger abenteuerlich vor. Zugegeben, diese &quot;Berlin-Geschichte&quot; habe ich vor Jahren im Kino (&quot;&lt;a href=&quot;http://www.x-filme.de/html/feuerflamme.html&quot;&gt;Wie Feuer und Flamme&lt;/a&gt;&quot;) aufgeschnappt, aber ich bin mir sicher, dass ich heute noch auf Vinyl abfahren würde, wäre ich ein paar Jahre eher auf die Welt gekommen. So bleibt einzig die Erinnerung, dass ich - insofern ich mich recht entsinne - vor 20 Jahren die Nadel des Schallplattenspielers meinte entfernen zu müssen.&lt;/p&gt;</description>
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    <title>Who Wants To Live Forever</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Vor wenigen Minuten ward Queen Teil der aktuellen Playlist geworden, der Random-Modus spuckte Who Wants To Live Forever aus und nun wirst du dieses wahnsinns Werk einige Male tief in dich eindringen lassen müssen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Einige Lieder tun es dir wahrlich an. Solche, die dich eigentlich zum Weinen bringen. Du aber kannst nur unter &quot;erschwerten Bedingungen&quot; Tränen vergießen, womit es sich auf wenige, dafür vielleicht umso intensivere Gänsehaut-Augenblicke beschränkt. Dieses Gefühl gehört zu den wunderschönsten Gefühlen, die du empfinden kannst und die du niemals missen möchtest. Selbst dann nicht, wenn dich der Tod eines Tages heimgesucht haben wird.&lt;/p&gt;&lt;cite&gt;But touch my tears with your lips&lt;br /&gt;
Touch my world with your fingertips&lt;/cite&gt;</description>
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    <title>Musik in den Ohren</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Zur Osterzeit hattest du den Musikgenuss gewaltig eingeschränkt. Dir stand das gewohnte Umfeld, inklusive Internet, nicht zur Verfügung, und da dich heutzutage PC und mp3 mit deiner Musik verbinden, machtest du einzig nachts eine Ausnahme und hast die Einschlafphase mit Ohrhörern verbracht. So stelltest du z.B. fest, wie zauberhaft Nina Perssons Stimme doch nach wie vor ist.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In der diesen Nacht sitzt du am PC und trägst die Musik wieder nah am Kopf. So fällst du zum einen niemanden zur Last (hörst du momentan gar Melodic Death Metal), zum anderen nimmst du erneut Klänge wahr, die dir mit Boxen-Klang wahrscheinlich nur dann würden begegnen, hätte der Volumenregler die Grenze zwischen Gut und Böse überschritten.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Me666i</dc:creator>
    
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    <dc:date>2008-03-26T23:11:00Z</dc:date>
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    <title>Immer wieder (Straßenbahn)</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Gewohnt gelassen näherst du dich dem Haltestellen-Häuschen, wirfst einen Blick auf die Leute. Nichts scheint verdächtig, aber dir fällt eine Frau auf. Mehrere Meter steht ihr auseinander und du siehst dich auch nicht veranlasst, dich ihr zu nähern. Die Menschenmenge hätte dich dabei am wenigsten gestört. Letztlich steigt sie wenige Haltepunkte vor dir aus der Bahn - doch beginnen in den nächsten Sekunden und Minuten erst die Überlegungen. Warum auch musste sie dich beim Aussteigen ansehen, selbst sollte sie nur in deine Richtung geschaut, weniger dich angesehen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Auch wenn sich dies lesen wird, als wärest du verknallt, so bist du nur einmal mehr zur Erkenntnis gekommen, dass a) dich wiedermals Gedanken beschäftigten à la &quot;Steig&apos; doch aus und lauf&apos; ihr hinterher&quot;, wie auch b) Situationen wie diese belegen, dass du dich als Single nicht wirklich glücklich fühlst. Eine Frau an deiner Seite ist anscheinend eine der Basiskomponenten, möchte von totalem Glück die Rede sein. Auch geht es dir auf die Nerven, dass du Tag für Tag einem anderen Wesen &quot;auf diese Weise begegnest&quot;. Hättest du hingegen eine Freundin, so sähest du mit Sicherheit diese Momente mit komplett anderen Augen, oder du würdest diesen zumindest nicht so viel Beachtung schenken, wie du es just tust.&lt;/p&gt;</description>
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    <dc:date>2008-03-25T16:19:00Z</dc:date>
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    <title>Ein Liebesgeständnis</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nie war der Wunsch so groß, der Stadt doch treu zu bleiben. Möge sich das Hirngespinst, das sich gerade in meinem Kopf befindet, für längere Zeit in diesem wohnen. Das neue Ziel lautet nun, der Liebe zur Umgebung Feuer (vor allem sind es die Freunde, die die Fackeln in der Hand halten) mindestens bis 2011 immer wieder neu zu entfachen.&lt;/p&gt;</description>
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    <dc:date>2008-03-13T20:45:00Z</dc:date>
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    <title>Freitag Morgen</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Der Wecker klingelt um 9. Die Morgendusche verschiebst du, da du lieber in aller Ruhe auf die Post wartest. Musik hast du selbstverständlich schon gehört. Auch in den Genuss eines Kakaos - heute kalt zubereitet - bist du bereits gekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Eigentlich bist du immer noch müde, der Freitagmorgen aber gehört der 1. und 2. Fußball-Bundesliga. Wie immer verlässt du dich auf dein Gefühl, und unterscheidest - wenn möglich - deine Prognosen in sicher und ziemlich sicher. Nachdem du die Tipps abgegeben hast, besuchst du bwin und setzt einige Wetten. Wahrlich keine hohen Summen kommen zum Einsatz; du bist vorsichtig geworden - das Gefühl kann dich schließlich auch genauso gut täuschen.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Am Abend beginnt der Spieltag, im Extremfall zitterst du bis Montag Nacht mit. Auch scheint es wieder einmal an der Zeit zu sein, Samstag Nachmittag das Live-Radio einzuschalten.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Me666i</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Me666i</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-07T09:05:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://me666i.twoday.net/stories/4765894/">
    <title>Schön, auch die Musik</title>
    <link>http://me666i.twoday.net/stories/4765894/</link>
    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Vor einem Monat habe ich mir One Cell In The Sea von A Fine Frenzy zugelegt. Eigentlich nicht meine Musik, aber gerade in der Hinsicht entdecke ich gerne neue Seiten an mir - und das bereits auf relativ starke Weise seit einem Jahr.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;So schaltete ich zu Jahresbeginn in so mancher Nacht zufällig MTV ein und stieß dabei auf Almost Lover. Das Lied fand ich von Anfang an schön. Und nachdem ich ein wenig mit mir haderte, legte ich mir das Album auch zu (zugegeben, dass amazon den Tonträger für 12,95 &#8364; anbot, machte mir die Entscheidung letztlich noch ein wenig leichter).&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Als ich dann in diesen Stunden ins Postfach schaute, war in diesem auch ein Newsletter enthalten: ein Remix von Almost Lover kann fortan heruntergeladen werden. Einzige Voraussetzung - und das verleiht der Angelegenheit einen prachtvollen Glanz: du musst das Album auf CD haben. Im mp3-Zeitalter halte ich diesen &quot;Service&quot; nicht mehr für selbstverständlich, so dass ich alsbald den Remix auf der Festplatte ablegte und diesen wenig später auch hörte. Allein mit dem Erwerb der Silberscheibe konnte bereits so manche Demo-Version heruntergeladen werden, und selbst Videos wie auch ein Interview stehen als Download zur Verfügung.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Me666i</dc:creator>
    
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    <dc:date>2008-03-07T00:46:00Z</dc:date>
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    <title>Einfach nur weg</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Am liebsten verschwände ich einfach so. Die Ferne, ein fremder Ort - danach ist dir. Doch ist dies wiedermals eine der vielen Illusionen, die nie mehr als eine Illusion sein werden.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die Flucht. Einen Ort aufsuchen, der für andere nicht erreicht ist. Bei deinen Leuten würdest du dich melden - wenn auch in unregelmäßigen Abständen. Die, die dir am Herzen liegen, würdest du gelegentlich besuchen. Morgen wärest du bei ihnen und übermorgen schon wieder fort.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ich benötige eine Auszeit. Vielleicht wäre ein Monat bereits genug - vielleicht aber auch nicht. Im Hier und Jetzt kommst du nicht zur Ruhe. Sehr gut möglich aber, dass es dich bereits ausreichend beflügele, bei Mondschein am Flussufer zu sitzen und die Stille zu genießen.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;Als hättest du eine andere Wahl.&lt;/p&gt;</description>
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    <title>Genie oder Wahnsinn</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Du siehst fern, bist mit den Gedanken aber - wie so oft - woanders. Hirngespinste wie diese geben dir sehr viel Kraft: Das Gefühl, dir ginge es besser, würdest du mit voller Wucht deine Faust in eine Tür rammen, so dass das Metall sichtlich verformt würde.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Es ist der Frust, der viel zu selten nach außen dringt. Mit deiner Person selbst bist du im Grunde zufrieden, nicht aber mit deinem Leben. Natürlich geht es darum, dass du in Sachen Ausbildungsplatzsuche viel zu langsam vorankommst. Wärest du wenigstens schon so weit und hättest ein paar Berufe parat. So aber tappst du weiterhin im Dunkeln und spürst in Momenten wie diesen, dass du das und das nur sehr ungern in Kauf nähmest. In dem Fall geht es konkret um die alles andere als unmögliche Rückkehr ins Elternhaus. Dieser Gedanke jedoch lässt dich aufschrecken. Ist es doch so, dass du nur sehr ungern zurückkehren wollen würdest.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Solange du weiterhin auf der theoretischen, ach so schlauen Schiene unterwegs bist, könntest du dich genauso gut lebendig begraben. Das aber willst du nicht, also bewege endlich dein Hinterteil und unternehme etwas gegen das &quot;drohende Unheil&quot;! Auch bist du es langsam leid, dich selbst immer wieder bei &quot;hätte, wenn und aber&quot;-Monologen zu erwischen, so dass ein Platzen der Bombe längst überflüssig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;Möge der (Überlebens-)Kampf beginnen!&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Me666i</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Me666i</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-23T20:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://me666i.twoday.net/stories/4728528/">
    <title>Vermissen</title>
    <link>http://me666i.twoday.net/stories/4728528/</link>
    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Um 8 trafen wir uns. Wir waren zu viert. Nachdem wir eine Zeitlang ratlos waren, wo es denn nun hingehen soll, ergriff ich mehr oder minder die Initiative. In der auserwählten Location verbrachten wir zweieinhalb Stunden, ehe wir zu dritt den Weg nach Hause antraten.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Spätestens im Bus wurde ich mir dessen bewusst, dass ich Franzi und Lexi vermissen werde, sollte ich dieses Jahr der Stadt den Rücken zukehren. Allerdings denke ich über das Morgen gar nicht so großartig nach, sondern freue mich sehr auf den Spieleabend, den die beiden bereits in der Lokalität angeregt hatten. Es ist schön (auch wenn die Erkenntnis spät kommt), das Gefühl zu verspüren, diese und jene Person zu vermissen, sollte man wirklich die Stadt verlassen. Umso mehr gilt es, sich bis dahin einige Male getroffen zu haben. In diesem Falle ist es besonders wichtig, weil die Treffen bisher eher rar gesät waren.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Scheinbar ist es so, als verbrächte man viel zu wenig Zeit mit Leuten, die es wert sind. Mehr wert, als es andere sind, mit denen man bereits einige Zeit verbrachte. Nur ist es nun einmal so, dass man im Nachhinein immer schlauer ist. Das Leben ist auch nicht immer ein Wunschkonzert.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Am frühen Nachmittag stand die 17. Blutspende an, und während der Spende redete ich die ganze Zeit mit der Schwester. Das hatte ich bis dato auch noch nicht erlebt, auch wenn ich mich durch die mittlerweile etwas zurückliegenden Plasmapherese-Anhäufungen sehr wohl bereits heimisch fühlte auf dem medizischen Campus.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Es muss mir einfach nur gelingen, all diese schöne Momente in bester Erinnerung zu behalten, und nicht umsonst heißt es, dass kein Abschied für immer sein muss. Vom Schlimmsten gehe ich wahrlich aus, ist es um Arbeit in dieser Region ohnehin nicht so gut bestellt. Pessimistisch an die Sache heranzutreten muss auch nicht immer der verkehrte Weg sein.&lt;/p&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://me666i.twoday.net/stories/4723876/">
    <title>Träume</title>
    <link>http://me666i.twoday.net/stories/4723876/</link>
    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ich träume von einem Leben in der Stadt. Andere zieht es aufs Land, dich aber ins Zentrum. Du hast zu viel Zeit am Stadtrand verbracht. Dabei hast du das Nachtleben gerne um dich, wie auch, z.B., eine Eisenbahnstrecke. Du magst es, wenn Züge in der Nacht im nahen Umfeld verkehren und einen Zwischenstopp einlegen. Das Quietschen der Bremsen hat für dich idyllischen Wert.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Auch träumst du von einer eigenen Familie; einer tollen Frau und Kindern. Du wünscht dir insgeheim, in 50 Jahren auf ein Leben zurückblicken zu können, welches nicht nur reich an materiellem Wert ist, sondern auch an Dingen, die mit noch so hohen Geldsummen nicht erreicht würden. Um dies zu bewerkstelligen, solltest du schnellstmöglich eine Kehrtwende in deinem Leben einleiten. Die Zeit bleibt nun einmal nicht stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Des Weiteren träumst du von Konzerten, die tief unter die Haut gehen - und auch von Reisen, die dich noch mehr aufblühen lassen.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Me666i</dc:creator>
    
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