Mittwoch, 9. April 2008
Samstag, 5. April 2008
Impressionen: Les morfalous
("Ich war der reichste Mann der Welt, aber das Gold hat mich ruiniert.")
-- Blaise Cendrare
Zitat am Ende von Les morfalous (Die Glorreichen).
Mit: Jean-Paul Belmondo.
Dienstag, 1. April 2008
Hass (Abneigung)
Heute ist einer dieser Tage, an denen mir so manches aufstößt. Immer wieder sind es die gleichen Dinge, die mir nicht schmecken. Verfluchen wollen würde ich so manchen. Letztlich ist's mir aber doch einerlei, da jeder sein Leben lebt (und wer heute nicht merkt, dass er morgen immer noch un(v)erträglich ist, dem wünsche ich schon jetzt alles Gute).
Samstag, 29. März 2008
Teil 4
Eigentlich nicht erwähnenswert, und irgendwie auch nichts, auf das du stolz sein darfst - doch du verlierst ein sterbens Wörtchen darüber... darüber, dass du nunmehr die vierte Nacht in Folge "zum Tag gemacht" hast, und dir am besten gar nicht erst hättest vornehmen sollen, auch dieser Nacht Ruhe im Dunkeln anzutreten. Mit diesem Morgen hast du die Spitze des Eisbergs erreicht, denkst du zu wissen. Die anderen drei Nächte lagst du um diese Zeit nämlich schon seit wenigen Minuten im Bett, im Moment aber fürchtest du, dass du noch ein wenig Musik hören wirst - hast du doch just in diesem Augenblick nicht weniger Verlangen nach dieser, als sonst auch. Mit viel Glück erwachst du zur Mittagszeit, vielleicht aber auch erst, wenn der Bundesliga-Samstag beginnt. Vielleicht aber verschläfst du diesen, ebenso wie du es am Freitagabend schafftest, das Freitag-Spiel mit einem Nickerchen zu umschließen. Gute "Nacht".
Zurück in die 80er
So eine Zeitreise fänd ich richtig toll. Sowohl in die Zukunft als auch in die Vergangenheit dürfte es gehen; letztere interessiert mich zurzeit allerdings ein wenig mehr (wohl auch, weil von der Zukunft noch geträumt werden darf - die Vergangenheit hingegen stellt ein abgeschlossenes Kapitel dar).
Vor allem würde mich interessieren, ob ich vor 20-25 Jahren die Musik der Bangles auch so toll gefunden hätte. Womöglich hätte ich Ende der 80er gar Tränen verflossen, als Frau Hoffs die Gruppe verließ. Gleiches träfe auch auf Die Ärzte zu. Und ob ich gleich das Ende zweier Bands verkraftet hätte - ich weiß es nicht. Auch frage ich mich, ob ich Michael Myers und Freddy Krueger damals ebenso toll gefunden hätte. Es muss schließlich beachtet werden, dass die Welt vor zwei Jahrzehnten ein wenig anders aussah: kein Internet, kein Mobiltelefon, teure Hobbies wie der Commodore 64 oder ein CD-Player. Auch stelle ich mir das Beschaffen der Lieblingsmusik als DDR-Bürger abenteuerlich vor. Zugegeben, diese "Berlin-Geschichte" habe ich vor Jahren im Kino ("Wie Feuer und Flamme") aufgeschnappt, aber ich bin mir sicher, dass ich heute noch auf Vinyl abfahren würde, wäre ich ein paar Jahre eher auf die Welt gekommen. So bleibt einzig die Erinnerung, dass ich - insofern ich mich recht entsinne - vor 20 Jahren die Nadel des Schallplattenspielers meinte entfernen zu müssen.
